Interessant für Ihren Geldbeutel: Das Bundesfinanzministerium hat seine restriktive Haltung zur Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen für Schönheitsreparaturen in selbst genutzten Wohnungen aufgegeben. Per Erlass werden diese Tätigkeiten den »haushaltsnahen Dienstleistungen« im Sinne des § 35a Abs. 2 Einkommensteuergesetz zugerechnet. Ausdrücklich werden dort »handwerkliche Tätigkeiten in der zu eigenen Wohnzwecken genutzten Wohnung des Steuerpflichtigen dann begünstigt, wenn es sich um Schönheitsreparaturen oder kleine Ausbesserungsarbeiten handelt«. Der Steuerpflichtige muss seinen Aufwand sowohl mit der Handwerkerrechnung als auch mit dem Überweisungsbeleg der Bank nachweisen.

Dabei können 20 % der Aufwendungen, maximal 1.200 Euro im Jahr, direkt von der Steuer abgezogen werden!

Beispiel: Kunde A lässt das Wohnzimmer von einem Malerbetrieb renovieren. Die Kosten betragen 2.900 Euro. Kunde A trägt in Zeile 46 des sog. Mantelbogens der Steuererklärung den Wert 2.900 Euro ein und legt die Rechnung des Malerbetriebs sowie die Kopie des Kontoauszugs mit der entsprechenden Überweisung bei. Daraufhin erstattet das Finanzamt 580 Euro Einkommensteuer (2.900 Euro x 20 Prozent).